Andere

1. Bevor Sie die ASTER V7-Software unter Windows 10 aktivieren, sollten Sie den Desktop auf alle Anzeigen erweitern und die gewünschte Auflösung für jede Anzeige einstellen.

2. Anwendungen, die die Bildschirmauflösung ändern, funktionieren möglicherweise nicht ordnungsgemäß, insbesondere Spielanwendungen können gegebenenfalls nicht in den Vollbildmodus wechseln. Für laufende Spiele benutzen Sie bitte den Fenstermodus, bzw. den „randlosen Fenstermodus“.​​​​​​​

Probleme mit dem PC-Betrieb, z.B. ein Bluescreen oder Einfrieren beim Start des Betriebssystems oder ein leerer schwarzer Bildschirm beim Einschalten des PCs, können auf folgende Weise repariert werden.

Für jedes Betriebssystem:

Trennen Sie die Videokabel von allen Monitoren außer dem Hauptmonitor und trennen Sie alle optionalen Peripheriegeräte. ASTER kann nach dem Booten des Betriebssystems deaktiviert oder neu konfiguriert werden.

Für Win 8-10:

- Wenn Sie den Systemstart durch Drücken des „Reset“ -Knopfes unterbrechen, oder wenn Sie diesen Knopf nicht haben, schalten Sie Ihren PC einfach zu Beginn der OS-Ladung aus (direkt nach dem Windows-Logo und den wirbelnden Punkten), es überträgt ASTER in den abgesicherten Modus für einen Boot, in dem Sie ASTER deaktivieren oder neu einstellen können.

- Wenn Sie den Systemstart dreimal wie oben beschrieben unterbrechen, wird der Wiederherstellungsmodus gestartet. Wenn Sie ihn zum vierten Mal unterbrechen, können Sie den „abgesicherten Modus“ oder die anderen Optionen wählen, die den Windows wiederherstellen und den Systemstart ermöglichen können.
Außerdem können Sie mit Hilfe von Wiederherstellungsmedien (CD / USB) in den Wiederherstellungsmodus gelangen.

Für Win 7:

Wenn Sie F8 vor dem Start des Betriebssystems drücken (bevor das Windows-Logo erscheint), gelangen Sie zu einem Menü, welches unter anderem folgende Optionen bietet:​​​​​​​

- F8 - abgesicherter Modus (in dem Sie z.B. ASTER ausschalten können)

- F8 - deaktiviert die obligatorische Überprüfung der Treibersignatur

- F8 - Laden der letzten funktionierenden Konfiguration

- F8 - PC-Fehlerbehebung - Rückkehr zum Wiederherstellungspunkt

Nach dem normalen Booten Ihres PCs sollten Sie den technischen Bericht (erstellbar mit der Option „Detaillierte Informationen zur Fehlerbehebung“), der eine detaillierte Beschreibung des Problems enthält, an den Support-Dienst senden. Nach der Rückkehr zum Wiederherstellungspunkt enthält der technische Bericht jedoch möglicherweise keine Daten, die zur Lösung des Problems erforderlich sind. Das Problem selbst wird sich jedoch möglicherweise in Zukunft nicht wiederholen. Neustartoptionen im abgesicherten Modus vom funktionierenden Betriebssystem werden hier nicht dargestellt.​​​​​​​

In der Win10-Assembly (15063) mit aktiviertem ASTER und der im BIOS aktivierten Secure Boot-Option ist es möglich, dass das Betriebssystem beim Starten des PCs nicht mehr geladen wird (stattdessen wird der Wiederherstellungsmodus geladen). Um das Problem zu lösen, reicht es aus, Secure Boot im BIOS zu deaktivieren. Wenn Sie im Wiederherstellungsmodus die Option „Überprüfung der obligatorischen Signatur für Treiber deaktivieren“ wählen, wird das Betriebssystem zwar hochgefahren, ohne Secure Boot zu deaktivieren, aber beim nächsten Einschalten / Neustart des PCs wird der Wiederherstellungsmodus erneut gestartet.

So deaktivieren Sie Secure Boot:

  • Öffnen Sie das BIOS-Menü, indem Sie beim Einschalten des PC die Taste „DEL“ o.ä. drücken. Bei verschiedenen Herstellern kann die Taste unterschiedlich belegt (F1 / F2 / Esc). Hier können Sie beim Start ei siehe Anweisungen auf dem Motherboard.​​​​​​​
  • Suchen Sie den Parameter „Secure Boot“ und setzen Sie ihn auf „Disabled“. Dieser Parameter befindet sich normalerweise auf einem der Registerkarten „Sicherheit“, „Boot“ oder „Authentifizierung“, abhängig vom Motherboard-Hersteller. Um auf einigen Motherboards Secure Boot zu deaktivieren, müssen Sie zum Abschnitt „System Configuration“ navigieren und den Wert „Secure Boot“ auf „disabled“ festlegen.​​​​​​​
  • Speichern Sie die Änderungen und starten Sie den PC neu (F10 » YES » Enter)

Die Grundidee ist, dass ein USB-Flash-Laufwerk (oder die Festplatte / CD-Partition) als NTFS-Ordner im Snap-In „Computerverwaltung“ verwendet werden kann (compmgmt.msc). Dies kann ohne weitere Software erreicht werden, aber USBDLM hilft Ihnen dabei, diesen Prozess zu automatisieren.

Die folgenden Schritte beschreiben den Konfigurationsprozess selbst am Beispiel eines Flash-Laufwerks:

1. Laden Sie USBDLM herunter und installieren Sie es.

2. Führen Sie die Dateien „_service_register.cmd“ sowie „_service_start.cmd“ im Ordner „C:\Program Files\USBDLM\“ aus.​​​​​​​

3. Führen Sie die Datei „C:\Programme\USBDLM\_edit-ini.cmd“ aus, wonach eine neue Datei namens „USBDLM.ini“ im selben Verzeichnis erstellt und geöffnet wird.​​​​​​​

4. Für jedes Flash-Laufwerk im Abschnitt „Drive Letters“ der Datei „USBDLM.ini“ müssen Sie jene Parameter hinzufügen, die die USBDLM-Aktion bestimmen, wenn eine Verbindung hergestellt wird. Die Parameter können sowohl den Verbindungsport [PortName] als auch das Gerät selbst ([DeviceID], [VolumeSerial]) usw. beschreiben. Abhängig von der Aufgabe können Sie verschiedene Parameter und deren Kombinationen verwenden. Mit dem Dienstprogramm „UsbDriveInfo.exe“ aus dem Verzeichnis „C:\Programme\USBDLM\“ können Sie die erforderlichen Informationen zu einem verbundenen Gerät abrufen. Um dies zu tun, müssen Sie UsbDriveInfo ausführen und das gewünschte Gerät in der Liste auswählen, woraufhin alle notwendigen Informationen im rechten Bereich angezeigt werden. Sie benötigen hierbei den Abschnitt „USBDLM Criteria“, welcher ganz am Ende der Liste zu finden ist.​​​​​​​

5. Um den USB-Anschluss zu identifizieren, an dem das USB-Flashlaufwerk angeschlossen ist, fügen Sie den folgenden Eintrag in der Datei USBDLM.ini zum Abschnitt „DriveLetters“ hinzu:

[DriveLetters]
PortName=2-12
;UserName=User1 {
das sind Kommentare}
Letters=c:\Users\User1\Desktop\usb-stick
;
position №1 1.1 {das sind Kommentare}

So wird jedes USB-Flash-Laufwerk, das an Port 2-12 angeschlossen ist, im Ordner „usb-stick“ auf dem Desktop des Benutzers „User1“ installiert. In diesem Beispiel ist 12 die Nummer des USB-Hub-Ports. Wenn sein Wert auf X (Die Anzahl X muss der Anzahl der Ziffern entsprechen) ist, kann der USB-Stick an einen beliebigen Port dieses Hubs angeschlossen werden.​​​​​​​

6. Mit folgender​​​​​​​ Aufzeichnung in USBDLM.ini:

[DriveLetters]
DeviceID=USB\VID_0951&PID_1642\0019B92B179BBBB175080057
;UserName=User2
Letters=c:\Users\User2\Desktop\usb-stick
;Platz №2 1.2

…können Sie das USB-Flash-Laufwerk identifizieren und es in den USB-Stick-Ordner des Arbeitsplatzes von User2 einbinden, egal an welchen USB-Port er angeschlossen ist.​​​​​​​

7. Fügen Sie dem Abschnitt „Drive Letters“ in USBDLM.ini mehrere Einträge hinzu, um alle erforderlichen Optionen zu beschreiben, während PortName, DeviceID und andere nach eigenem Ermessen kombiniert werden können.

* Andere Benutzer, die Zugriff auf den Desktop haben (in diesem Fall Benutzer2), können ebenfalls auf die Informationen auf dem USB-Laufwerk zugreifen, die in dem Ordner auf dem Desktop gemountet sind.

Danke an den Benutzer Frederik Dewanckele für die bereitgestellten Informationen.

Für die schnelle Bereitstellung des Betriebssystems in Organisationen verwendet man häufig die Wiederherstellungsmethode von einem fertigen Image bzw. einer geklonten Festplatte mit einem vollständig konfigurierten und betriebsbereiten Betriebssystem.

Nach der Installation eines Images auf einem neuen PC wird die ASTER-Lizenz ungültig, da sich das Gerät verändert hat (die Lizenz ist an die CPU und die HDD gebunden).

Wenn es in der Organisation jedoch viele PCs mit ASTER gibt und keine Lizenzkontrolle vorhanden ist, dann müssen die Mitarbeiter des technischen Supports nach dem richtigen Schlüssel suchen. In diesem Fall können Probleme auftreten. Da alle PC-Klone denselben Namen und dieselbe ASTER-Installations-ID haben, das kann man die Lizenz nicht selbst aus einem Backup wiederherstellen (siehe ​​​​​​​ hier), das auf dem ASTER-Aktivierungsserver gespeichert ist. Das macht es für Mitarbeiter des technischen Supports sehr schwierig den richtigen Schlüssel zu finden und erhöht dementsprechend die Zeit, die zur Lösung des Problems erforderlich ist.

In dieser Hinsicht wird eine Bereitstellung des HDD-Images dringend empfohlen. Folgende einfache Schritte werden hierzu benötigt:

  1. Weisen Sie dem Computer einen eindeutigen Namen (innerhalb der Organisation) zu. Dazu wird empfohlen, ein bestimmtes Schema zur Benennung von Computern entwickeln und einzuhalten (Domänenerstellung).​​​​​​​
  2. Löschen Sie die ASTER-Lizenzinformationen, da diese nicht für eine neue Festplatte geeignet sind (Eine Anleitung hierzu finden Sie ​​​​​​​hier).
  3. Wenn Sie Probleme mit der Aktivierung haben, ermitteln Sie die MAC-Adresse des Computers und senden Sie diese zusammen mit dem technischen Bericht an den technischen Support.

Beispiel für das Abrufen der MAC-Adresse aus der Windows-Befehlszeile:

Win+R
cmd.exe

ipconfig /all> myips.txt //Fügen Sie dem Bericht diese TXT-Datei hinzu

P.S. Da Sie nach der Bereitstellung des Images ASTER aktivieren und konfigurieren müssen​​​​​​​, ist es einfacher, ein Image zu erstellen, bevor Sie ASTER installieren.